s(t)uff

der korken steckt im korken.zieher noch,
schon schlüpft die neue flasch’ aus dem regal,
ein braut.gebräu, das stopfen wird mein loch,
dem alles wichtig, nichts mehr ist egal.

als nüchterner bin ich nur eine gleichung,
ein aufgegang’nes liederliches spiel.
erst in des rausches trunkener beschleichung
werd’ ich zum scharf gespitzten feder.kiel.

es ist der stoff, aus dem die träume sind,
der mir die reime bitter.süß verschafft.
er ist mein vater, mutter, ich das kind,

das saugt an praller trauben saft’gen brüsten.
bevor solch’ stoffe mich einst hingerafft,
werd’ ich beschenken euch mit ihren lüsten.

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