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		<title>chaconne</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 04:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[video.poem]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwungkunst.de/schwungkunst_blog/chaconne.m4v">video.poem</a></p>
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		<title>unterwegs</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 03:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[nachmittags etwas blei am himmel, oder graffiti unkenntlicher wolken. horizontisch, also hinter den häusern fenster, gardinenlos, spiegelungen. eine wartehalle. gebückte spargelstecher auf dem feld. eine maulwurfartig grabende kamera über der krume. hemmungslos betrunkene, die freundlich papierfähnchen aus servietten- fetzen schwenken &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2157">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nachmittags etwas blei<br />
am himmel, oder graffiti<br />
unkenntlicher wolken.</p>
<p>horizontisch, also hinter den häusern<br />
fenster, gardinenlos, spiegelungen.<br />
eine wartehalle.</p>
<p>gebückte spargelstecher auf dem<br />
feld. eine maulwurfartig grabende<br />
kamera über der krume.</p>
<p>hemmungslos betrunkene, die freundlich<br />
papierfähnchen aus servietten-<br />
fetzen schwenken und leise</p>
<p>lieder pfeifen, atemlos, doch ruhig,<br />
die trenchcoats über dem arm<br />
und in ausgeleierten chucks.</p>
<p>fragend, ob es schon nacht sei<br />
angesichts der dämmerung,<br />
die ausgesprochen milde schreitet.</p>
<p>nachts dann beobachtet man im<br />
licht der straßenlampe,<br />
etwas verblichen, wie sich</p>
<p>eine backsteinwand am rand<br />
einer ruine mit regenwasser<br />
vollgesogen hat.</p>
<p>beim öffnen der mülltonne<br />
geruch von zerfallenden<br />
blüten, noch am strauß;</p>
<p>wie ein gewitter, das heckenrosen<br />
und hagebutten mit blitzlicht-<br />
würfel fotografiert,</p>
<p>der also gefallen ist<br />
als schatten. und nachleuchten,<br />
phosphoreszierend die stengel.</p>
<p>ebenso närrisch wie dichterisch,<br />
oder um im bild zu bleiben,<br />
sprotten nach kiel tragen,</p>
<p>aus einem anfall von<br />
patriotismus für gewisse lokale<br />
heraus, die rechnung</p>
<p>mit dem wirt gemacht,<br />
auf einen wachsenden stapel<br />
bierdeckel getropfte tinte.</p>
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		<title>boxenstopp</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 00:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[wicked diary]]></category>

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		<description><![CDATA[jetzt die linke, ausholend zum vers, dreitagebartfaltig. dies abwarten immer, bis der treffer mitten auf, nicht zwischen den zeilen liegt. und das wort am boden, staubsauger, schlauch, der luftzug angezählt gewarnemündet – rostock auf den rüden eisen, rotbäckchen der kreidebleichen &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2153">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>jetzt die linke, ausholend zum<br />
vers, dreitagebartfaltig.<br />
dies abwarten immer, bis der treffer<br />
mitten auf, nicht zwischen den</p>
<p>zeilen liegt. und das wort am boden,<br />
staubsauger, schlauch, der luftzug<br />
angezählt gewarnemündet – rostock<br />
auf den rüden eisen, rotbäckchen</p>
<p>der kreidebleichen frau, die quietscht,<br />
wenn man auf ihrer hauttafel schreibt,<br />
den schwamm schon nass,<br />
zu trocknen blut, schweiß und</p>
<p>tränen – „drainage“ denkend. in den abfluss<br />
verflossene, deren bett blieb<br />
uns wüst, weil so erhitzt<br />
von schmirgelnden zärtlichkeiten.</p>
<p>das mädchen mit den hölzern unterm<br />
reifen im schlamm, die treibstofferfüllerin,<br />
die schwarzweiß gekarote flagge,<br />
winkend meinem wort etwas wie sieg.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/sVSB4--r9sA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>früh zu</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 00:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[wicked diary]]></category>

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		<description><![CDATA[mir schwindelt schon wieder beim ersten chlorogefühl vor diesem rauschen im blätterwald, dem geblühe in zitronenrepubliken. bin noch am falten des gefallenen laubs wie der motten ums licht mit ihren brüchigen flügeln, wenn die nächte gekürztes erben. mich ficht das &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2150">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mir schwindelt schon wieder<br />
beim ersten chlorogefühl<br />
vor diesem rauschen im blätterwald,<br />
dem geblühe in zitronenrepubliken.</p>
<p>bin noch am falten des gefallenen<br />
laubs wie der motten ums licht<br />
mit ihren brüchigen flügeln,<br />
wenn die nächte gekürztes erben.</p>
<p>mich ficht das an, die kroküste<br />
violett am morgen, sich schon wieder<br />
den tau vom brandungssaum leckend<br />
und all solche schlüpfrigkeiten &#8230;</p>
<p>ich schwinde hin immer wieder, wenn<br />
vor dem blühen ein er- bis z- steht,<br />
dieses schnöde alphagebet des so<br />
genannt pochenden lebens.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die (M)DNA der Disco</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 00:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[journaille]]></category>
		<category><![CDATA[meine superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[Madonna: MDNA (Interscope/Universal) Wir kennen die Vision aus den frühen 90ern, was passiert, wenn man DNA in einem bernversteinten Saurier-Ei findet und daraus die Wiedergeburt solcher ausgestorbenen Spezies in einem „Jurassic Park“ züchtet. Nicht minder haben wir schon mal (das &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2128">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Madonna: MDNA (Interscope/Universal)</em></p>
<p>Wir kennen die Vision aus den frühen 90ern, was passiert, wenn man DNA in einem bernversteinten Saurier-Ei findet und daraus die Wiedergeburt solcher ausgestorbenen Spezies in einem <em>„Jurassic Park“</em> züchtet. Nicht minder haben wir schon mal (das assoziativ naheliegende) MDMA genommen, wenn nicht als Substanz, dann damals, noch davor in den 80ern, von Madonnas <em>„Immaculate“</em> Mutterbrüsten eingesogen, immer schon ein Faible für Pop-MILFs (wir sagen bewusst nicht: -Saurier) habend.</p>
<p>Jedoch zeugt die ewige Klon-Replikation einer inzwischen prähistorischen Disco- und Dancefloor-DNA aufgrund zu geringer genetischer Diversität inzestuöse Monster. Schon bei <em>„Jurassic Park III“</em> war das trotz des ehedem ja mal genialen Unterfangens das Problem des Sequels: Es nutzt sich ab, die Urzeit-Echsen werden zunehmend roboterhaft, was ja noch Sinn hätte, wenn man die traute Rave-Vergangenheit in solche einer <em>„Star Wars“</em>-Saga, Episode/Generation X transformierte. All das aber gelingt Ma Donna Ciccone nicht auf ihrem nunmehr das Dutzend voll machenden (besser: endgültig entleerenden) neuesten Studio-Album.</p>
<p>Das muss gerade Saurier schmerzen („I don’t think you know what pain is &#8230;“), deren DNA einst, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=S5n3tw294u4" target="blank">spät-pubertierend von Madonna programmiert</a> wurde. Ohnehin hatten erstere bei letzterer immer nur die Illusion, dass die Verhältnisse zum Tanzbaren zu bringen wären, begriffen den Dancefloor mit all seinen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QF7rCv6ch7M" target="blank">aerotisch gepimpten Kostümierungen und Masken</a> als das, was Verheißung (und dadurch ganz großes Sound-Kino) war, indem es höchst artifiziell inszeniert war, sein Illusionistisches nie verhehlte.</p>
<p><img src="http://www.schwungkunst.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/05/madonna_brandt.jpg"/><br />
<em>madonna/brandt: die trauer der DNArbeit (aus <a href="http://www.schwungkunst.de/merz21/index.html" target="_blank">„MERz.Monstrum“</a>, S. 72 (ögyr, 1991))</em></p>
<p>Was ist auf <em>„MDNA“</em> davon übrig? Ein meist dumpf stampfender Nachhall, eine der schlimmsten, weil flachsten Varianten des Dancefloors (wenn es den überhaupt noch gäbe). Indes, auch in der Degeneration seiner DNA schwingt bei der Jurassic-Disco, die Madonna noch bis zu den <em>„Confessions On A Dance Floor“</em> nie so wenig mehr war als hier, noch immer ein Echo des ursprünglichen genetischen Codes. Und vielleicht macht nur seine nunmehr allzu leichte Entzifferbarkeit das Ungemach.</p>
<p>Dabei geht es mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tYkwziTrv5o" target="blank"><em>„Girl Gone Wild“</em></a>, dessen Intro so – ja, wirklich! – süß an <a href="http://www.youtube.com/watch?v=N0IezfvD91c" target="blank"><em>„Sorry“</em></a> von den <em>„Confessions“</em> erinnert (wo sie ja noch höchst gewandt die alte ABBA-DNA repliziert hatte), recht hoffnungsvoll los. Aber dann geht mit der Dame of Pop der bad-girlie-geliftete Klon durch. Immer noch so, dass man sich in ihn verlieben würde, hätte man derlei Revivals nicht schon zu oft müden Mitzuck-Fußes verabschiedet, noch ein letztes Mal „Forgive me!“ murmelnd. Drei Tracks später „turnt“ man das „radio“ nur noch down statt „up“ – es gleicht zu sehr der DNA der Radio-Rotation und ihrer wohlfeilen Jingles wie in <em>„Give Me All Your Luvin“</em>.</p>
<p>Mona Lisa Madonna is dead – gerade noch nicht im <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Aqhm9RKFG1M" target="blank"><em>„Masterpiece“</em></a>, das seltsam an ihre ganz alten <em>„Immaculate“</em>-Zeiten erinnert (wie auch das ungebrochen betörende <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m0Nu0C-JBHc" target="blank"><em>„Fallin Free“</em></a>). Drum legen wir – traurig – das Ei beiseite, so steril ist es in vitro disco-befruchtet. Und fiepend rennen die niedlichen Raptoren davon, zurück in die Zukunft, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A8Rm51SP43k" target="blank"><em>„Like A Prayer“</em></a> – oh, das waren noch (yeah! ewiggestrige <img src='http://www.schwungkunst.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) Zeiten &#8230;</p>
<p><<< >>></p>
<p><strong>fallend frei</strong><br />
(<em>nachdichtung: ögyr</em>)</p>
<p>wenn ich falle diesen weg,<br />
ich spür’ an ihm bestimmtes weh,<br />
am haaresspalt, der hält mich fest<br />
in gold, das mich nicht von dir lässt.</p>
<p>ich schneid’ gewiss mir in die brust,<br />
dass du erspürtest diese lust.<br />
denn wenn du solche funken sprühst,<br />
wirst du mich retten aus der wüst’.<br />
dein herz ist meinem doch ein heim,<br />
so werd’ ich frei und nicht mehr dein.</p>
<p>ich falle frei</p>
<p>und seh’ dein herz, das ist auch mein,<br />
dann bin ich frei, zu sein allein.<br />
tief und rein sind wir die wunden<br />
in uns’ren herzen unverbunden.</p>
<p>wenn ich schlage diesen flügel<br />
und flatt’re ihn auf deine hügel,<br />
wirft schatten sich auf uns’re zeit,<br />
und hält dich mir nicht mehr bereit.</p>
<p>denn deine tag’ mir zugedacht,<br />
ich fall’ dir zu und deiner nacht.<br />
und was du nimmst, ist nur genug<br />
von mir und ohne lug und trug’,<br />
es bleibt mir sicherer dein segel,<br />
als dass ich daran dir noch fehlte.</p>
<p>ich falle frei</p>
<p>tief und fest die herzen einen<br />
sich, und werd’ ich dich nur freien,<br />
wenn ich das art’ge wissen fass’<br />
dass ich dich doch nun fahren lass’.</p>
<p>denn ich lasse dich nun los,<br />
weil meiner ist nicht mehr dein schoß.<br />
welch’ fluss auch daraus fließen mag,<br />
er spült mich fort, wo ich einst lag.</p>
<p>und dein gesicht, das throhnt darüber<br />
wie gott, der führte uns hinüber,<br />
dass alle macht und rand des lebens<br />
wär’ uns ein schöneres vergebens.<br />
denn lass’ ich dich nun von mir gehen,<br />
wirst du erst recht mir nicht verwehen.</p>
<p>ich falle frei</p>
<p>ich falle<br />
ich falle<br />
ich falle frei<br />
ich falle<br />
ich falle<br />
ich falle frei</p>
<p>tief und fest die herzen einen<br />
sich, und werd’ ich dich nur freien,<br />
wenn ich das art’ge wissen fass’<br />
dass ich dich doch nun fahren lass’.</p>
<p>tief und fest dein herze pocht<br />
befreit von mir, dem schwarzen docht,<br />
der für dich noch, o, liebste, brennt,<br />
doch jetzt in seine freiheit rennt.</p>
<p><strong><<< <a href="http://www.schwungkunst.de/schwungkunst_blog/fallend_frei_madonna_oegyr.mp3" target="blank">ögyr karaoke</a> >>></strong></p>
<p><strong>Falling free</strong><br />
(<em>madonna</em>)</p>
<p>When I move a certain way<br />
I feel an ache I’d kept at bay<br />
A hairline break that’s taking hold<br />
A metal that I thought was gold</p>
<p>And pure so sure I’d struck a vein<br />
I wanted you to feel the same<br />
So when you did ignite a spark<br />
Rescue me from all this dark<br />
See our hearts are intertwined<br />
Then I’m free, free of mine</p>
<p>I’m falling free</p>
<p>And see our hearts are intertwined<br />
And then I’m free, I’m free of mine<br />
Deep and pure our hearts align<br />
And then I’m free, I’m free of mine</p>
<p>When I raise a certain wing<br />
And crawl beneath that growing thing<br />
It throws a shadow over time<br />
And keeps yours falling next to mine</p>
<p>Your days were meant to fly and do<br />
I fall and fold mine into you<br />
And what you take is just enough<br />
And what you give is what I love<br />
And when you lift you raise the sail<br />
And then I’m free, free to fail</p>
<p>I’m falling free</p>
<p>Deep and pure our hearts align<br />
And then I’m free, I’m free of mine<br />
When I let lose the need to know<br />
Then we’re both free, we’re free to go</p>
<p>When I lose a certain claim<br />
That tries to know and needs to blame<br />
Whatever river runs aground<br />
It turns my head and washes down</p>
<p>The face of God that stands above<br />
Pouring over Hope and Love<br />
That all of might, and life, and limb<br />
Could turn around and love again<br />
When I let loose the need to know<br />
Then we’re both free, free to go</p>
<p>I’m falling free</p>
<p>I’m falling<br />
I’m falling<br />
I’m falling free<br />
I’m falling<br />
I’m falling<br />
I’m falling free</p>
<p>Deep and pure our hearts align<br />
And then I’m free, I’m free of mine<br />
When I let lose the need to know<br />
Then we’re both free, we’re free to go</p>
<p>Deep and pure our hearts align<br />
And then I’m free, I’m free of mine<br />
I let loose the need to know<br />
Then we’re both free, free to go</p>
<p><strong><<< weitere ögyr karaokes (2000/2001) >>></strong><br />
<a href="http://www.schwungkunst.de/mp3/zu_schoen.html" target="blank">„du bist viel zu schön“ (sugarbabes)</a><br />
<a href="http://www.schwungkunst.de/mp3/lucky.html" target="blank">„lucky“ (britney spears)</a><br />
<a href="http://www.schwungkunst.de/mp3/menuett.html" target="blank">„menuett“ (wendy carlos)</a><br />
<a href="http://www.schwungkunst.de/mp3/praeludium.html" target="blank">„präludium.d“ (j. s. bach)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>satz!</title>
		<link>http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2124</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 05:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[lyra larynga]]></category>
		<category><![CDATA[meine superhelden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2124</guid>
		<description><![CDATA[((ein „occupy oberhausen!“-manifest in 12(+) sätzen)) entsatz, ersatz, versatz. besatz &#8230; zersetz- satz. // setzen! // satzung, setzung, entsetzen über gesetz: setz- wehen. besetz’, was dich besetzt, mit satz gegen satz für satz! versetze die sätze zu neuem satz! // &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2124">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>((<em>ein „occupy oberhausen!“-manifest in 12(+) sätzen</em>))</p>
<p>entsatz,<br />
ersatz,<br />
versatz.</p>
<p>besatz &#8230;<br />
zersetz-<br />
satz.</p>
<p>// setzen! //</p>
<p>satzung,<br />
setzung,<br />
entsetzen</p>
<p>über gesetz:<br />
setz-<br />
wehen.</p>
<p>besetz’,<br />
was dich<br />
besetzt,</p>
<p>mit satz<br />
gegen satz<br />
für satz!</p>
<p>versetze<br />
die sätze<br />
zu neuem satz!</p>
<p>// sitzung: //</p>
<p>sit in<br />
gegen gesetze<br />
und grundsätze,</p>
<p>zinssätze,<br />
grenzsätze.<br />
zu setzen</p>
<p>sich zur wehr,<br />
widersetzen,<br />
auszusetzen</p>
<p>die gestrigen sätze<br />
der gesetze<br />
und ihrer setzer,</p>
<p>sich einzusetzen<br />
für sätze,<br />
gegensätze, kurz:</p>
<p>// satz! //</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/UyO5FbL2hYs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ein riss / ein vers / april</title>
		<link>http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2117</link>
		<comments>http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2117#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 05:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[... und der titan nickte]]></category>
		<category><![CDATA[lyra larynga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2117</guid>
		<description><![CDATA[(„du bist der rechte weg, die wahrheit und das leben“ – konfirmationsspruch dem ögyr) „einer horcht“ dem riss an diesem morgen im vers, den einer schrieb und auch verschwieg, dass er in ihm ein einer blieb, geborgen, und ebenso versank, &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2117">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<em>„du bist der rechte weg, die wahrheit und das leben“ – konfirmationsspruch dem ögyr</em>)</p>
<p>„einer horcht“ dem riss an diesem morgen<br />
im vers, den einer schrieb und auch verschwieg,<br />
dass er in ihm ein einer blieb, geborgen,<br />
und ebenso versank, wie es euch stieg,</p>
<p>das wasser von den füßen bis an hälse,<br />
die erde bis hinein ins tiefe grab.<br />
so würden wir, was uns den wein vergällte,<br />
im trunk’nen noch, was nüchtern uns vergab.</p>
<p>wir soffen bis zum er-, auch diesen tagen,<br />
denen frühling schrieb sein eis noch weiß<br />
in manchen regen ein, der fiel als schnee.</p>
<p>denn im april noch aus den himmeln wagen<br />
sich die tiefgedruckten wetter, heiß<br />
und uns’re herzen tragend in ein weh.</p>
<p><em>spoken: Matthias Wilms (H. M. Enzensberger: <a href="http://www.schwungkunst.de/titanic/01_enzensberger_1gesang_wilms.mp3">„Der Untergang der Titanic, 1. Gesang“</a>, <a href="http://www.schwungkunst.de/titanic/13_oegyr_eis_am_sonntagabend_wilms.mp3"</a>ögyr: „eis am sonntagabend“</a>), ögyr: „ein riss“. Musik: J. S. Bach: aus Motette BWV 229, „Komm, Jesu, komm“ (Eric Ericson: Drottingham Baroque Ensemble, Eric Ericson Chamber Choir)</em></p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44287688&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		<title>fußfundstück</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 02:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[meine superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[beim nächtlichen tv-zapping dies gefunden, das nicht nur fußfetischisten wie ögyr, auch fans künstlerischer fußnoten erfreuen dürfte: anne klinges fußtheater &#8230; zu sehen hier und in der talkshow tietjen &#038; hirschhausen (NDR, 20.4.2012): infos: www.fusstheater.de. walk the line on bare &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2109">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>beim nächtlichen tv-zapping dies gefunden, das nicht nur fußfetischisten wie ögyr, auch fans künstlerischer fußnoten erfreuen dürfte: anne klinges fußtheater &#8230;</p>
<p>zu sehen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YEQwBA61JXk" target="blank">hier</a> und in der talkshow tietjen &#038; hirschhausen (NDR, 20.4.2012):</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/jHitO49EksU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>infos: <a href="http://www.fusstheater.de" target="blank">www.fusstheater.de</a>.</p>
<p>walk the line on bare feet telling!</p>
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		<title>kammermusik wasser</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 08:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[... und der titan nickte]]></category>

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		<description><![CDATA[„komm, o, tod, du schlafes bruder, komm, und führe mich nun fort! löse meines schiffleins ruder, bringe mich an sich’ren port. es mag, wer da will, dich scheuen. du kannst mich vielmehr erfreuen, denn durch dich komm‘ ich hinein zu &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2101">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/wUZHAQMaUdc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>„komm, o, tod, du schlafes bruder,<br />
komm, und führe mich nun fort!<br />
löse meines schiffleins ruder,<br />
bringe mich an sich’ren port.</p>
<p>es mag, wer da will, dich scheuen.<br />
du kannst mich vielmehr erfreuen,<br />
denn durch dich komm‘ ich hinein<br />
zu dem schönsten jesulein.“</p>
<p><em>unbekannter dichter, musik: johann sebastian bach, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_will_den_Kreuzstab_gerne_tragen" target="_blank">cantata 56</a></em></p>
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		<title>rudern, blau</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 01:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oegyr</dc:creator>
				<category><![CDATA[... und der titan nickte]]></category>

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		<description><![CDATA[leise, lauschend, um nicht letztes verstummen zu überhören, rudern wir durch dieses tiefe blaue tal, diese schwärze, die sich überall aus der nacht herab senkt wie frühlingstau. unsere ruder tauchen zart in die sintflut, die so still jetzt ist, so &#8230; <a href="http://www.schwungkunst.de/wordpress/?p=2074">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>leise, lauschend, um<br />
nicht letztes verstummen<br />
zu überhören, rudern<br />
wir durch dieses tiefe blaue tal,<br />
diese schwärze, die sich überall<br />
aus der nacht herab<br />
senkt wie frühlingstau.<br />
unsere ruder tauchen<br />
zart in die sintflut,<br />
die so still jetzt ist,<br />
so schillernd von<br />
aus den wassern steigenden<br />
geistern unter sternenglanz<br />
nach oben. als schwiegen<br />
auch die himmel beschämt<br />
über diesem weiten feld<br />
der verschiedenen,<br />
das sich langsam,<br />
strömend erbreitet.</p>
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