gegenwind

die antastbarkeit hat sich in
allmählichkeit verwandelt:
ein indolentes erdulden,
trockengefallene taschentücher.

aus dem haus tretend
wind im gesicht:
nach den tagen der krankheit
erfrischend feindlich.

weht mir die mütz’
vom kopf, ich laufe hinterher
dem hütchenspiel, schwitzend
auf der stirn, welch’

die gefangene krempe
mir trocknet:
geborgen unter meinen augen-
lidern und den alten hüten.

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