froh, wie seine sonnen fliegen

als ich saß damals vor den schirmen,
die SONN’ beschien und zerhellte,
schien ich zu wissen,
dass, was ist, ich nicht erforsche.

als schiller sang den planeten
von ihren sonnen, die fliegen, war ich
noch in froher kühlattitüde
asteroider begleiter,

KOMET zum kranken verglühen,
den schweif in den sonnenwind
gehalten und gereckt
und ins schweigen

von dem BURST auf dem schirm,
dem südlichen flare hier,
der 19hundert6und8zig
über uns fegte,

die magnetosphäre verhehrte
wie kaum ein AUSBRUCH vorher seitdem
und seit mir aus diesem kummerkasten
hinein in die korona des worts.

darf man schweigen, wess’ man erforscht?
darf ich liegen bleiben
am finster wissend’ ort,
wo koronar war mein herzleins kranken

statt womöglich diffusiver
breitung der TEILCHEN
in die korona der sonne und herzen,
deren „ereignis“ zu eignen?

und was wäre, wenn niemand
hinschaute, kein sensor registrierte
dieses gedicht, dieses SÜDLICHE FLAIR,
dem all zu hell der sonnige himmel?

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