septemberränder: 28

(„thou art father of thy foggy bloomies rather“)

sich schließend kreise, mondisch, in sekunden,
stündlich, angejahrt, weit über zeiten
hingeworfen wie der blätter wunden,
das rot so tief, das wird sich wieder breiten

welkend unter ihre müden häute.
wie mond, der wieder prall sich räkelnd funzelt
ins wolkenbett, mit silberblick die beute
mustert, blendend blind die stirn gerunzelt.

so ringelt artig sich der lauf der dinge,
schlängelt, bengelkaspert, wispert, lispelt
vom ende, dass ich neu gesang beginne,

die bilder schiefer häng und die gerade
krümme wie auch mich, bis sich ermittelt,
was zwang uns aus dem kindbett auf die bahre.

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