ändere das gedicht, es braucht es

sie liegen meist dort,
wo du sie nicht suchst,
die toten in ihren gräbern und die auswege.

so liegst du zu zweit
in zwei särgen zugleich.
dabei weißt du doch: man kann nicht auf der zwei tanzen.

sie schlafen meist dort,
wo du sie nicht weckst
und sie nicht wachsen, die dornen und röschen.

so setzt du zwei sätze,
das gleiche motiv, gleich
zweimal voran, variierst es sogleich und fragst dich dann:

wo ist er, der kampfplatz
für den frieden weniger
als für deine befriedigung und lösung des krampfs?

er liegt schlafend meist dort,
wo du ihn nicht träumen kannst,
es sei denn, du änderst dich und das gedicht.

Dieser Beitrag wurde unter lyrik, schlummer-filet veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.