königs berg

auf kai zimmers „kantdada“

in kaliningrad gehen
die füße der frauen
auf stotterschuhen,
die wir [s|z]üchtig ersehnen.

in kaliningrad fahren
die bahnen an elektrischen
drähten, die uns – anderswo
auch – die erkenntnis [be]kanten.

kaizimmer_kantdada

 

 

 

 

 

 

(aus kai zimmer: „kantdada“)

in kaliningrad gibt es
häuser, deren gardinen
wehen, als wäre frühling
und herbst zugleich des denkens.

in kaliningrad sind die mädchen
schöne wie in allen städten,
doch hier erkennst du sie,
wie sie gehen in gedanken.

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