wie die monde wehen

wie jedes lampion zur dunk’len nacht
mir weht und finsternd schaukelt trittb(r)ett(t)raum,
dass jenem ich verschlafend aufgewacht,
dem anverwinden, sich in dir zu schau’n.

und sagte man mir nach, ich wäre mond,
ein kind der nacht, das sich den hybr’schen sternen
vertraut, ganz eingeheimst und unverwohnt,
das sich also die nähe macht aus fernem,

es wär’ distanz und nicht so lichtend nah.
ein schaukelnd’ scheingewürf von vers’gen dichtern,
das sänge dir gedicht und lalala,

ein sich dir traut und DUN’es anbelICHten,
das wäre dir nicht weniger als mar
und crisium, wenn wir es sind, geschICHten.

(für julija)

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