cape carnaval

„Blackbird singing in the dead of night / Take these broken wings and learn to fly“ (The Beatles)

ich hab’ ein gefühl wie cape can-ever-al(l) in den sixties, aufbrechen müssend to the final frontier. gepresst aber von der tatsache der schwerkraft in den sitz, wenn wir starten in den himmel, bislang nur mit fernröhren. ein scheitern am nicht ankommen können, wohin ich gehöre, zu dir, weggehen also hier. kant sagt: „ich kann, weil ich will, was ich muss.“ könnt’ ich unterschreiben, wüsste ich, auf welchem papier, denn dem, das ich selber schöpfte aus der kleie der lumpen, die ich war, vielleicht noch bin, vagantenseele, outer im inner space, inner im outer space. dass der geist nicht weiß, was er ist und soll, ist der (ent-) täuschende fehltritt seiner schöpfung. so singen die vögel, und wir wissen nicht, was ihr gesang bedeutet. allein, dass er etwas bedeutet. natur kunstet nicht so füllig reich ohne hintersinn. das ist freilich nur annahme, gleichwohl hoffnung. die, wenn ich schönheit sehe, nicht für mich (not for me), aber gemacht ist für etwas, zumindest den prinz carnaval, singend am cape.

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3 Kommentare zu cape carnaval

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  3. Feldner sagt:

    Kennst du das Gedicht von Sarah Kirsch („Die Vögel singen im Regen am schönsten“)? Das endet mit den schönstenWorten „der Lärm ist groß und voller Kunst“.

    Und trotzdem: nachts schlafen, tags wach sein, das hat was für sich.

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