rege[n|l]los

muss mal runterkommen von den schweren
wortgetümen und die scheren
setzen flugs auch an den reim.
und ebenso nach vieren versen
wir sind nicht mehr die leergezei(l)ten,
vielmehr noch breit und weit
gedichtet, was das zaumzeug grade
nicht mehr hält. held
der wortarbeit, ein hennecke
der hymnen stolperstammelt in frührente.
spürst du, wie das holde
dir poltert? wie der blues
nicht mehr rhythm’n’ ist?
sich regelnd fortgesetzt durchs
wort zu regen, bringt doch endlich
keinen segen. so halt ich ein
und stell mich regellos und ohne reim
mitten in den silbe[n|r]regen.

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