mein schlafes bruder

mein schlafes bruder ist der sanfte tod.
er lässt mich von ihm selig und verzückter
träumen, dass im leben jede not
mich hinterließ in solcher noch verrückter,

dass ich mich wendete vom tod zum leben
und wüsste wo ein bartel moste holt,
dass ich also im vers würd’ weiter weben,
was in mir dennoch brennt und mich verloht.

ich schlafe zu euch hin, wenn ich uns dichte,
bin eingeschlaf’ner, aber dir noch wach.
und weiß, wem ich den tag aus nacht verrichte:

dem selten mensch auf seiner weide schaf,
das grast die gräser, trinkt aus wein die laach
und fließt aus mir in seinen trunk’nen bach.

(für h.t. & j.f.)

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