depri.dope.amica

„Ich leb indes in dir vergnüget / Und sterb ohn alle Kümmernis, / Mir g’nüget, wie es mein Gott füget, / Ich glaub und bin es ganz gewiss: / Durch deine Gnad’ und Christi Blut / Machst du’s mit meinem Ende gut.“ (Johann Sebastian Bach, BWV 84)

das dopamin ist g’rade wieder low,
so bin ich trauter in bekümmernis.
ich mach’ noch auf die souveräne show,
doch hab’ fürs überleben kaum der’n biss.

ich frag’ mich, ob nicht all mein herzlich dulden,
das ich dir anergeben, dir respekt
wär’, and’rerseits uns neuerlich verschulden,
mit dem du mich, verlassen längst, noch deckst.

kerze der hoffnung

kerze der hoffnung

ob also ich müsst schmerzlich’ striche ziehen,
zum ende uns’ren weg mit leid beschämen
und anerkennen, dass wir nun geschieden.

ich will das nicht, will weiter bei dir bleiben,
will um des GOttes willen nicht uns scheiden,
doch mit dir selbst an meiner seite … gehen.

(an julija)

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