der lógos und die logos [eine und die andere poetologie]

dass ich mal meine website (und die, die ich pflege) überabeiten müsste, weil „oldschool“ und wie jedes poem vorzeitig holozän statt „anthropozän“, bestimmt derzeit das nächtliche updating bis ins „morgenrot“.

ad 1: dass also das schwungkunst.logo sehr 90er und daher „oldschool“ und bearbeitungsbedürftig sei, meint auch kollegga dk. bedenkenswerter einwand. allein, über den nachdenkend, entscheide ich als kaleun, der den LI gerade lobte, also sich selbst, und vom eigentlichen kaleun erbittet: „bitte kein kriegsge[r|d]icht!“: RÜCKMARSCH!

also dahin, wo es gar nicht so schlecht war, nämlich neunzigernd und anfangzweitausendzauselnd. ich aber sagte und sprach im BLOG schon, bevor es ihn gab, legte antwort.möglichkeit bereits an – nur antwortete wenig bis niemand, wie ja auch heute noch. wenn nicht rainald goetz mit „ABFALL FÜR ALLE“ (ein jahr vor mir und mehrere vor facebook), dann habe ich mit „d.day – keine nacht für niemand“ das (literarische) BLOGGEN erfunden.

meiner vor.zeit und also zeitig dem nicht.zeitigen war ich schon immer voraus und daher UN.zeitig (dominant unscharf auf groß verzerrtes „UN“ im logo).

schwungkunst_blog_wordpress_header

insofern ist das schwungkunst.logo in all seiner oldschooligkeit fortschrittlicher als manches und wird daher – beschluss: RÜCKMARSCH – so beibehalten.

ad 2: vom genau so weitermachen 1.0: der lógos ist weiter einzuschreiben all dem foto.orientierten internet. und wenn er als bild|foto|video daher kömmbt, umso besser. also ist alles, was ich poste, zunächst wort, erst dann bild. und die bewegung – selbst der bewegten – bilder erfolgt aus und wird angetrieben von dem TEXT.

ad 3: vom genau so weitermachen 2.0: der schwungkunst.blog

ad 4: vom genau so weitermachen 4.0: das netz der dinge des wortes, protest des immateriell materiellen gegen das materiell werden des immateriellen.

ad 9: …5.2… (ich bin 52, habe still gelegten stent, von drei bypässen umgangen, bin nicht mehr unter den worten steif … ?! vers.viagra.kultur)

ad 5: vom jetzt werbend zeigen: natürlich auch DAS WERK bek[a|e]nnt machen denen, die noch unkundig dessen sind. darin die schlüpfrige SCHÖPFER.geste evozieren, besingen, also sehr oldschool 19. jahrhundert. mit ge[k]niekult habe ich kein problem. links also insofern hier u.a. zu „bleiche stirn – entschlafen“, das sich, erstmals 1982 geschrieben, als außerordentlich hartnäckig erweist – lässt sich immer wieder neu rezitieren|bildern. ich räsonnier.rasiere mir darin das alte, immer wieder neu und immer grauer nachwachsende barthaar ab – als sei das gerade modern, (über-) morgen, weil gestrig – und ohnehin GROSSartig.

ad bwv 71: bach | ratswahlkantate | ögyr | rathausstraße –––– fast schon ein gedicht „deiner turteltauben“ ––––

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  1. Pingback: darek? darek! | schwungkunst.blog

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