der sommer geht

etwas wie herbst vor dem fenster,
am balkon das stete tropfen,
die nacht dunkler noch.

der sommer geht, herbstet sich ein,
fett die kürbisse, dürr
verbleibende blüten.

etwas wie tod am bette,
der schnitter legt sich schlafen,
träumt vom schnitt seiner sense.

der winter, nicht mehr weit,
atmet schon voraus.
und wir verschwinden.

etwas wie frühling,
sehr von fern. es sei denn,
man hört’ ihn schon flöten.

(170908)

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