meere | maria

„La mer / les a bercés / le long des golfes clairs / et d’une chanson d’amour, / la mer / a bercé mon cœur pour la vie.“

„Das Meer / hat sie umschmeichelt / entlang der klaren Meeresbuchten / und mit einem Liebeslied / hat das Meer / mein Herz beruhigt für mein ganzes Leben.“

(Charles Trenet)

DU bist das meer, und ich bin deine küste.
ich brand’ dir zu, wir geh’n an unser land.
DU bist das schiff und ich dein sich’rer hafen.
ich halte deinen ausgeworf’nen anker.

wir sind die mária in mondes wüste,
das feuchtgebiet, amphibien so verwandt.
wir sind die segel, die im winde schlafen,
sind seelenfrachter und der liebe tanker.

DU bist das meer, das dringt in meine buchten,
mit den’n ich deiner stürme well’n umfasse,
denn wir schau’n tief in uns’rer meere schluchten.

dein haar, noch nass, maría! duft nach bad –
auf dass ich’s meer nie mehr dem lied entlasse,
das mit dir singt und sinkt auf uns’rem pfad.

(180315 | pour maria)

Dieser Beitrag wurde unter lyrik, poems for m veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .