in den feldern

wie wir einschlummern mit sekt und selters –
und gras, in dem wir lagen am feldrain,
in uns perlend die blüten und flügelnd
schmetterlinge um uns rum – jetzt wieder in der stadt.

((ein falter an meinem schreiblicht,
verwirrter vom schein. ich greife ihn sanft,
entlasse das tier, flatternd in meiner hand,
zärtlich in die nacht, weht davon …
))

und die räder lagen unbewegt,
gleich wieder kreiselnd auf den feldpfaden.
neben uns der noch nicht hohe mais,
wie wir bemerkten, selbst wachsend.

und die hasen, mit langen ohren
ragend aus der gerste. sie hoppeln,
sie eilen, sie rasen wie wir
an den rändern des abgrunds,

fluchttiere wie wir; in selbe richtung,
auf den hof zu, wo die pferde,
mit den hufen im trog, fressen,
malmen heu und stroh.

wir aber (ohne jedes manchmal aber) blinzelten
in uns zuneigende sommermädchensonne.
wie es damals war, wird’s noch wieder:
einst wir verbunden und flüsternde im knick.

Dieser Beitrag wurde unter poeM veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.