das rote kleid

das rote kleid, ein einzig während wunder,
und deine hand, so zart an deiner hüfte.
wär’ ich mit roten rosen auch dein kund’ger,
ich wäre liebesam dein in die klüfte.

das rote kleid und seine wallend rüschen,
der stoff, der deine nackte haut verbarg.
er fiel hinab zu deinen schönen füßen
und war, was ich nicht zu entblättern wag’.

das rote kleid so lang wie himmelsbeer,
es sagt verzagt ein „rühre mich nicht an“.
es bleibet kurz, wo ich es so begehr’

und macht, als wär’ es anfang und begann
mir heiter, der ich dichtend dich ersehne
und darin sich als halbgekunst erwähne.

Collagen von Uta Kathleen Kalthoff: www.uta-kalthoff.de

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