„aufforderung zum“ tanz

„du bist die tänzerin im sturm / du bist ein kind auf dünnem eis / du schmeißt mit liebe nur so um dich / und immer triffst du mich.“ (ulla meinecke)

ich forderte dich auf:
inzwischen weiß ich, dass ich mag,
was wär’ der neu erwachten nacht der tag,
du gingst in ihr auch mit mir aus.

du bist die tänzerin, ich choreograf,
ich leit’ dich an als hirte
als dein brünettes schaf,
ich bin dir häuslich unter deiner schürze.

du siehst und hörst mich an:
ich war, ich bin, ich werde sein – auf heide.
doch jetzt mein nuckeln an verglimmtem halm,
den ich in dir erleide:

das ist mein weh, wie ich’s erwähne:
es ist des leidens unbefang’,
das nichts dir nachgefraget: wann?!
es ist, was ich mir dir erschämte.

so ist das alles sehnen,
verdichtet jetzt und allzumal,
dein mich im chat dann doch erwähnen
und was ich schrieb dir, ach, so schmal …

(180916, @m)

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