give me five! (vibes)

die dichter lohnen
sich das verschonen
von wirklichkeit und welt
mit versen und dem wort,
das sie vernetzen an den and’ren ort.

verschwinden oder lieber
gleich sich ganz verschwindeln
in kopf- und nachgeburt?
nein, sich endlich doch entwindeln,
und nicht mehr sein, was mit den worten hurt.

was aber befriedet den wald,
wenn nicht seine bäume?
was nicht die blüte,
der die biene, verzweifelt,
am nektar saugt?

was wäre „deeper“
als genau diese oberflächlichkeit?
ich wag’s zu fragen:
was wäre ehrlicher als diese
lüge und wie würde ich hindurch dich führen?

als würde man statt all der fragen
antgewortetes nun doch ertragen,
oder er bliebe wie in der liebe
doch weiter bei dem wartend wagen,
als wär’, was nun nicht ist, eigen schon dem diebe.

(180918 / mo@ma)

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