verliebt in paris

verliebt sein ist wie immer nochmal jung.
der alte, der die kindheit nicht mehr hatte,
fühlt sich beschwingt, so wirr und rundherum
und fragt sich nunmehr: wie hoch hängt die latte?

doch niedriger, als ich gedacht, sagst du
und kennst genau und en detail mein sei’n.
zög’ ich mir nochmal an grad’ deinen schuh,
er könnt’ mir passen, doch mein trunk’ner wein

wär’ allzu rot wie blut von all’ dem leid:
ein zugemutigtes nach all den jahren,
verstehend nur dein du an meiner seit’.

doch teast es mich, dies also nicht revival,
weiß noch, wie rot wir aneinander waren …
es wär’ ein hoher turm, nur wie von eiffel.

Dieser Beitrag wurde unter flüchten oder standhalten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *