Archiv des Autors: oegyr

Der Rote Charon

Frühwerk, oktjABER, 1987, vor 30 / 40 (RAF) / hundert (LENIN) Jahren … „Worte sind auch nichts als geordnete Geräusche …“ Der Rote Charon (Typoskript 1987, PDF) Der Rote Charon (Typoskript 1987, S. 1, gelesen von ögyr): Der Rote Charon … Weiterlesen

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turm #2 (turm im sturm)

da steht er fest und thront, mein turm im sturm. der letztere an seinen segeln zerrt, bläht sie zu keiner fahrt. mir, nachbars wurm, hingegen bläst und steht er wie gefährt’ an den balkonen in des herbstes winden. der eine … Weiterlesen

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junker jörg

#1 sein name, luther, martin, doktor, steht zumind’st in meiner steuer und erklärung: so „evangelisch-lutherisch“, es geht ein protestant in solch getaufte währung. ich hieß wie er in der diaspora, und will kein wartgebürger nimmer sein. denn junker sind die … Weiterlesen

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Schöttke, Schwarck, Meyer (und Aulike aus der Ferne) lasen „Vom Kranksein“

Di, 3.10.2017, Kiel, Café Godot (Audio-Mitschnitt) Ankündigungstext: Nils Aulike ist erkrankt, deshalb lesen Stefan Schwarck und Jörg Meyer (ögyr) als zum Duo reduziertes Trio (plus Gast Henning Schöttke, also wieder ein Trio) – passend – „Vom Kranksein“. Krankheit ist ein … Weiterlesen

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das selbe lied

wir singen, selbst wenn wir einander nicht hören das selbe lied, lauschen der selben melodie, schauen den selben mond hinter wolken an, sehen die selben sterne mit nur geringer paralaxe in der selben himmelsrichtung. so ist’s bei denen, die die … Weiterlesen

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der sommer geht

etwas wie herbst vor dem fenster, am balkon das stete tropfen, die nacht dunkler noch. der sommer geht, herbstet sich ein, fett die kürbisse, dürr verbleibende blüten. etwas wie tod am bette, der schnitter legt sich schlafen, träumt vom schnitt … Weiterlesen

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fuga à due voces

oh ja, ich sang dir meinen kontrapu[ck/nk]t in den schlitz, in das sehnen. zweistimmig war ich, im kontradickt, ich schrieb es in fut und fuga. und sahest du mich so singen, du hättest mich nicht ge- und erhört. du bliebest … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1 minute to the next whisky bar, ByeByePass | Hinterlasse einen Kommentar

wohin ich ging

woher ich komm’, will ich nicht hin, auch nicht, wohin ich geh’ und ging. ich bleibe stehen und halt’ in’ am orte, wo ich nicht mehr bin. wohin ich streb’, ist mir entgangen, es war mal was wie utopie, der’n … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1 minute to the next whisky bar, anderland, ByeByePass | Hinterlasse einen Kommentar

der ausbruch des toba

dem ausbruch des toba folgten aschewolken, die alles erstickten – in einer art beton – ist im begriff auszusterben. wie aber ausbruch, katastrophe als anbeginn? wie also das ewige verharren? der toba explodierte, wir aber nicht, blieben die zündschnur am … Weiterlesen

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des sich erinnerns

die sprachgestalt des sich erinnerns das wehen im gewehwehweh des sturms, im fördewasserglas des wimmerns, an mauern dieses turms. die frauen, ja, die lieben, der harem eines dichters sangs. und wären wir, die das betrieben, wir wären lobende des angefangs, … Weiterlesen

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