Archiv des Autors: oegyr

Do, 31.12.2020

Das Projekt „di.gi.arium 2020“ ist insofern gescheitert, als es in den letzten beiden Quartalen zunehmend ausdünnt. Es ist gelungen insofern, als es sich nunmehr als nicht geeignete Form erwiesen hat, jenseits des Aufschreibens wieder ins Schreiben zu kommen, was ein … Weiterlesen

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Di, 24.11.2020

Traum: Von einem Autor, dessen mehrfach aufgelegte Bücher sich eigentlich recht gut verkauften, wird bekannt, dass niemand seine Texte – es handelt sich um Lyrik – kennt, und wenn, dann nicht verstanden hat. Seine Bücher, so wird jetzt festgestellt, stehen … Weiterlesen

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So, 15.11.2020

Traum: „Seeanemone oder Weihnachtsstern?“, fragt SIE betreffs ihrer Zehenstellung – eingerollt oder gespreizt. Welche ich als Fußfetischist bevorzuge? Wortfelder dafür sind auch Verschlingung, Einsaugen, Fassen versus Loslassen und abwehrende Warnung der Hand mit fünf gespreiteten Fingern. Es geht um Berührung … Weiterlesen

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Mi, 11.11.2020

„Gutenmorgen. Wie sind Sie hier?“ Befindlichkeitsrunde, auch „Blitzlicht“ genannt. Ich bin wieder hier, nach einem Monat, auf den Tag genau. Währenddessen, also des Schweigens, des Nicht-Schreibens, hatte ich oft das Gefühl, eben nicht hier zu sein, insofern auf das „Wie?“ … Weiterlesen

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So, 11.10.2020

Inzwischen eine Seltenheit wie das Schreiben an sich, aber mal wieder für KN @ the state of art: Zwischen Titanic und Tinnitus Ein Ohr auf zwei Klanginstallationen beim Frequenz-Festival Abstand zu halten im engen Gang zum Sinneraum im Musiculum, wo … Weiterlesen

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Mo, 14.09.2020

Hast du Worte? Dafür, dass dieses wie jenes so fern wirkt, die Sehnsucht, SIE, die Menschen überhaupt, einschließlich des ICHs, und ja, die Worte, die Bilder, das Tun, die Antastbarkeit. Dass im Neuanfang schon wieder so viele Aussetzer sind, dass … Weiterlesen

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Do, 27.08.2020

SIE hat offenbar eine besondere Antenne, denn zum wiederholten Mal stellt sie zur richtigen Zeit (genau dann, wenn mich diese Frage auch umtreibt) die richtige Frage: „Warum schreibst du Tagebuch?“ (Umso virulentere Frage, als mir das tägliche Aufschreiben so schwer … Weiterlesen

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Mi, 26.08.2020

Weiter Prokrastination – in Wikipedia. Ich lese die Einträge zu gerade auf dem TV-Schirm befindlichen Schauspieler*innen und Moderator*innen. Später Nachdenken über Mangel vs. Maßlosigkeit als Zentrum der Sucht, wie eines das andere bedingt und sich aneinander steigert. >> 26.08.2010 >> … Weiterlesen

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Di, 25.08.2020

Das Wissen am Morgen, den d.day-Eintrag von gestern noch aufschreiben zu müssen, oder heute Abend den von heute, ist wie ein Memotekel (wortspiele ich immerhin noch), ein Damoklesschwert. Denn zur Zeit ist nicht nur meine Kreativität, sondern auch meine Wahrnehmungsfähigkeit … Weiterlesen

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Mo, 24.08.2020

Gruppentherapie. Ohne dass ich mich vorgedrängelt hätte, wird heute mein Kreativitätsproblem besprochen. Ich hätte Probleme mit dem Schreiben an sich und vor allem mit dem Schreiben „wie früher“, berichte ich. Dass die Motivation ebenso fehle wie die Inspiration. Dass ich … Weiterlesen

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