Archiv der Kategorie: flüchten oder standhalten

the making of die vier jahreszeiten eines ganz bestimmten mädchens

die vier jahreszeiten eines ganz bestimmten mädchens was ist ein sommermädchen? eines so wie du: verzagt, so hadernd, dass selbst wenn ich sang vorm balkon „only you“, du mir nicht hast geglaubt. was ist ein wintermädchen? in schneiend nacht sie … Weiterlesen

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weicher und lichter und leichter

das weiche vom tage, der weicht, ist das sehnen und endlich verstehen, das singen zu beginnen, doch für einen langen moment vor den träumen zu schweigen. so mag es mit der liebe sein: dass, spürst du sie, nicht berührst, wie … Weiterlesen

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vor den zeiten

was war, bevor die zeit im all begann, bevor uns und danach die zeit selbst war? was ist vor dem, als unser singen sang und welchem waren all die jahre da? sie waren bruchteil ihrer selbst wie wir, war’n kaum … Weiterlesen

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das ew’ge

das ew’ge unter ständen, lichtverkettet die la familia skrüppellos in bremsgespur. das ew’ge an geländern, überbeugende, schon wissend, was zu schrei’n den unten zu: wer rein will, muss erst raus! reifen, feige felgen, scheppernde gefenster, roheit und dann ressent’ment. trauer … Weiterlesen

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wovon ich nicht weiß …

… weiß ich doch, wenn ich ehrlich bin. was aber hieße „ehrlich“, weiß ich nicht. ich spür’s, das über aller vers’ gewinn, und welches darob mir die pflicht den menschen bei mir ist: sie nicht verletzen, sie hören an in … Weiterlesen

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nacht.zeit

als noch sekunde sich reimte auf die stunde, war die zeit. auf was indes, reimt sich minute? und was auf tag und jahr, die woch’, den monat gar? erinnert ist die gute, die schlecht’ nicht minder, beider sind wir ihr … Weiterlesen

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blau ergraute stunde

„glik, du bist gekommen a bissl speit ze mir“ (vivian kanner) wieder hakst du mich ein | ich wandere darob züchtiger, schüchterner, verhärmter. | und an den wassern, grau, wird der himmel wieder blau | und die halbe stunde ist … Weiterlesen

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wool | worth (studie 1)

der wolle wert noch als der rote faden, gesponnen in den vers und alte mauern, bin ich das wagnis, woll’ geschor’n von schafen, die heut’ auf ihren abrissschlächter lauern. ich bin das kaufhaus meiner selbst, konsum, vergessen an geschloss’nen tor’n, … Weiterlesen

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kleiner vogel am fenster

es ist ein kleiner vogel, der sich vom balkongitter immer wieder herabstürzt, halsbrecherisch auffliegt, um nicht minder gefährdet an der rauen wand zu landen, sich dort nur kurz haltend wieder herabfliegt. der vogel, sehe ich am abend, baut – vergeblich … Weiterlesen

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schutzengel

eingehakt bei meinem schutzengel, schweigt sie zur nacht, wird nicht bewusst, vertraut wie fremd englischer wege. meiner herzensnarbe bin ich aufschnitt, das wurstige büffet, ein erwachen wie da aus der narkose, tubus im hals, wissend, ich bin noch da, schmerzlich … Weiterlesen

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