Archiv der Kategorie: revoLYtion

die vögel singen am landwehrkanal

da schwimmt noch immer deine leiche, rosa. und wer dich hatte einstens schon verraten, der reimt sich immer noch auf „demokraten”, sozial sich schimpfend, doch kein mariposa. die flügel, die du breitetest den vöglein, welch’ schwangen sie in dein’m gefängnishof, … Weiterlesen

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Kommentar: EU-Exodus?

100 Jahre nach dem gegenseitigen europäischen Schlachten bei Verdun, angezettelt vom Tod, der wiederholt ein „Meister aus Deutschland“ war, scheidet Großbritannien, das uns Deutsche zweimal im 20. Jahrhundert von unseren selbst gewählten diktatorischen Regimes befreit hat, aus der EU aus. … Weiterlesen

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„dann ist dies nicht mein land“

„1. Anmut sparet nicht noch Mühe Leidenschaft nicht noch Verstand Daß ein gutes Deutschland blühe Wie ein andres gutes Land. 2. Daß die Völker nicht erbleichen Wie vor einer Räuberin Sondern ihre Hände reichen Uns wie andern Völkern hin. 3. … Weiterlesen

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ko(ll)tau

„… und wusste, ich bin in eine schlimme sache geraten“ (b. brecht, „der dreigroschenprozess“) „gleichwie das gras vom rechen, ein blum und fallend laub“ (j.s. bach, motette bwv 225) wo jetzt das schaf in trock’ner sintflut steht und ich die … Weiterlesen

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schamlos

schamlos eröffnet mir der arzt, dass meine blutwerte beängstigen. was weiß mein blut von meinen versen, den blutenden? schamlos verkauft mir die blonde, tränend im schritt, so vermutet mein vers, zwei schachteln zigaretten. schamlos gehe ich über allen guten rat … Weiterlesen

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Die Schuld der Sühne

(unvollständiges) Protokoll einer Debatte (samt neuerlich dazwischen gefügter Einwürfe) Alban Nikolai Herbst schrieb in seinem Blog „Die Dschungel. Anderswelt“ dies – Eröffnung einer Debatte, die ich mutwillig, weil ich (es ihr) schuldig war, auf ein anderes Gleis führte: Ich, der … Weiterlesen

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wie auch wir vergeben nicht uns schuldigen

„… ihr, die ihr auftauchen werdet aus der flut …“ (bertolt brecht) „… welche straße die würmer durch sein fleisch gehen würden …“ (heiner müller) mag sein, dass wir in uns’rer anerkenntnis der größten aller schuld uns auch von ihr … Weiterlesen

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meine mangroven

ja, ich sumpfe, stampfe, mampfe, bin ein delta-t des flusses, mississippi, mark twain, ich huck, hock, hinke finn am abend hinterher, wieder mal für KN die everglades: zu singen von einem abschied, der anfang ist. überm teich stelzen die flamingos. … Weiterlesen

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ernstfall

(„… das dunkel blendet. ein ernstfall. komm sofort her. ein ernstfall. ich stehe in einem wald. ich horche. etwas berührt mich. ein abgeschiedener ton.“ – klavki: „der wolkenhändler“) wir ernsten faller, fäller dürrer blätter wie von der stirne, aus dem … Weiterlesen

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krähfelder appell

1982, nato, doppelbeschuss. 1992, dass das leben enden müsste. pistole zuzweit. dass man irr wird an den verhältnissen, den zumutungen des systems. dass man aktiviert sich dennoch, ausbleibend, im heim, keim, kleinbürgerlich. dass man schießt. rund 20 tage, bis man … Weiterlesen

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