Archiv der Kategorie: d.day.2020

Mi, 03.06.2020

Nach wie vor und immer wieder Schwierigkeiten beim Schreiben. Auch dadurch, dass das, was ich schreibe, dann so da steht, gefrorener Augenblick. Träume dagegen von einem Text, der sich nach dem Lesen sofort auflöst, dann wenn ihn ein Blickstrahl (griechische … Weiterlesen

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Di, 02.06.2020 (#blackouttuesday)

In der Gruppentherapie geht es um Wut. Der sehr leicht aufbrausende Handwerker, der schon bei Sprachkritik von zu vielen Anglizismen (eins könne – und solle gefälligst – das doch auch auf Deutsch sagen!) laut wird, lobt zurecht die Gruppe, dass … Weiterlesen

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Mo, 01.06.2020

Das trägt dann manchmal seltsame Blüten: Ich beschäftige mich mit dem ältesten Sohn von Johann Sebastian Bach, Wilhelm Friedemann Bach. Der konnte sich künstlerisch nie ganz entfalten, weil der Schatten des Vaters zu mächtig war. Das spricht meine Narrative von … Weiterlesen

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So, 31.05.2020

Zunehmend interessiere ich mich mehr dafür, wie ich denke, als was ich denke. Die Struktur meines Denkens, die Verfertigung der Gedanken, der Prozess liefern mehr Informationen über meinen (labilen und mir oft unerfindlichen) Zustand als die Denkergebnisse selbst, die in … Weiterlesen

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Sa, 30.05.2020

Die Dichotomie, die ich gestern dachte, fällt mir heute auf dem Weg durch den Frühsommerabend zum REWE (um noch Spargel und Salat für so genannt gesunde Ernährung zu holen) ein, zeigt sich in meiner Biografie immer wieder in Paradigmenwechseln. Die … Weiterlesen

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Fr, 29.05.2020

Im Garten des Elternhauses befällt mich erneut diese etwas größenwahnsinnige und anders-süchtige Skepsis gegenüber Organischem, Gewachsenem im Gegensatz zu Konstruiertem, Natürlichem zu Künstlichem, kurz: Leben vs. Kunst. Woher kommen diese Vorbehalte, die sich auch ein wenig in der Fotoreihe „Zehn … Weiterlesen

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Do, 28.05.2020

Die einzige noch bestehende Ordnung der Dinge – nach nur einer Koordinate: Wer liegt oben, wer liegt unten? Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens in s/w. Keine Menschen. Keine Erklärungen. 8/10: >> 28.05.2010 >> 28.05.2000

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Mi, 27.05.2020

Mal wieder bin ich der Elefant, der dem Porzellanladen mit der Tür ins Haus fällt. Und gehöre zu jenen, die sich niemanden und daher auch niemandem sich zumuten mögen. Kreise, Gatter, bis zum Offline verzettelt, vergesslich und unkonzentriert. Zehn Tage. … Weiterlesen

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Di, 26.05.2020

„Die Trauer der Arbeit, noch zu verrichten“: An einem Strick, den ich niemandem daraus drehe, führe ich diese Kuh vom sehr dünnen Eis des Gestern ins Morgen. Es ist, als ob ich mich münchhausisch am eigenen Schopf aus einem Sumpf … Weiterlesen

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Mo, 25.05.2020

Zehn Tage. Zehn Fotos meines täglichen Lebens in s/w. Keine Menschen. Keine Erklärungen. 5/10: Die Bildunterschrift des Tages: „Die Elf, nachts um Elf“, schreibe ich, und die Kollegin U.K. antwortet: „ist eine Elfe“. >> 25.05.2010 >> 25.05.2000

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