Archiv der Kategorie: di.gi.arium 1995 – revisited

der sommer

„das ist der sommer, dachte“ er, das ist er, „der sommer“. den zu übersommern für die winter es gilt und die witwer des lebens: also den sommer. denn wie schien der? aus rotem, so dornig und krone natürlich, das kreuz … Weiterlesen

Veröffentlicht unter 1 minute to the next whisky bar, di.gi.arium 1995 - revisited | Hinterlasse einen Kommentar

31-12-95, 0:01

heiner müller gestorben. darauf in der verhaschten küche e, r, sk ein sonett gemacht (ca. 30 min.): müllermilch der frühe wie von deinen schatten nicht entlehnt straucheln wir dem untergang entgegen. was an untergängen dich beschämt, steht vor deinem morgenrot … Weiterlesen

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29-12-95, 2:17

den tag hatte ska mit archivierungsarbeiten zugebracht, letztlich ein bloßer aufräumungsvorgang, um diese beharrlichen stapel ein für alle mal vom schreibtisch zu verbannen. nichts kreatives, allein ideen dafür. von e hatte sich ska „peterchens mondfahrt“ mitbringen lassen (nach schwelgen in … Weiterlesen

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27-12-95, 0:50

peterchens mondfahrt, der maikäfer (mit abgerissenem bein) sumsemann. der ähnliche name, wo pluto das haus verläßt, um den mons veneris zu besteigen ((schönes bild)). der punschball hüpfte durch skas gehirn, denn e hatte gedankt für’s mynonysische geschenk und ihn dabei … Weiterlesen

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26-12-95, 17:34

aus gestrigem rausch drang noch folgendes in den nächsten tag: 1. s(c)um on my tongue. 2. fritz teufel ist fahrradkurier (abbauprodukt von revolutionen). 3. mynonys ebeil – my home is my castle 4. darin epilügend: sägenstreich (max & moritz) =: … Weiterlesen

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23-12-95, 19:09

der sommer war anfallslos gewesen, ebenso das jahr. was sich ereignet hatte, schwieg jetzt von weit. ska hatte dagegen gesungen und die stimme aufs papier gekreidet. im anfallslosen sommer, der nach gras gerochen hatte, war er mit sack & packen … Weiterlesen

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23-12-95, 3:17

ska drehte den knopf. der war groß wie ein loch in der wand. dadurch schien licht. ska hatte schräggestellt und meißelte. die augen schliffen auf dem parkett, und der himmel widerschien vom schnee, der spensternd niedertroff auf die gräben im … Weiterlesen

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22-12-95, 1:10

– notdürftige notdurft – „schon im keim der geburt sprießt der untergang, schon im keim der geburt sproßt der untertan. – etym = konsonantenreim, @tym.mynonys gedicht von vortags nacht (leicht geändert): vom staatsschutz zerwühlte haare, wie’n splitterspan so spitz das … Weiterlesen

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21-12-95 (skizzenbuch, zettel)

der text war monströs geworden, unübersichtlich, überall mit pflastern und (blutgetränkten) verbänden zusammengehalten (und die eingeweide hingen raus).

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21-12-95, 1:28

im „storchnest“ saß ska im nest der genossen. diskurse out of law & order, hin & wi(e)der, ohne perspektive, außer der, keine zu haben. ska saß und sprach. die genossen saßen, tranken und sprachen in unseren zungen. ska trank. am … Weiterlesen

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