Archiv der Kategorie: kieler elegien

nachts dank

nachts dann wieder wie verloren im refrain der alten lieder und dahin wie doch neu geboren. tags dann nachher aufgewacht, verschlafen, alles wagen: war schwer gepackt in tränend laachen. abends fragen, die schon rum, weil antwort ist bereit. so bleib’ … Weiterlesen

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lebenszeichen

ein zeichen, dass du noch lebst, wenn es noch schmerzt, das ganze leben – und überhaupt … wenn du da irgendwo im innen, obwohl es der kopf und jede grammatik verbietet, herz wieder auf schmerz reimst. ein zeichen ist’s, dass … Weiterlesen

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wovon ich nicht weiß …

… weiß ich doch, wenn ich ehrlich bin. was aber hieße „ehrlich“, weiß ich nicht. ich spür’s, das über aller vers’ gewinn, und welches darob mir die pflicht den menschen bei mir ist: sie nicht verletzen, sie hören an in … Weiterlesen

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schwärmen

beobachtung: der vögel brütend schwarm, scheucht man ihn auf, so teilt zugleich er sich in solche, flatternd aufwärts im alarm, und die sich fallen lassen ins gewicht. die einen heben auf die düst’re schwere und schwingen himmelwärts mit aller kraft. … Weiterlesen

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refuJ(ew)

Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd / Durch die Kriege der Klassen, verzweifelt / Wenn da nur Unrecht war und keine Empörung. (B. Brecht: „An die Nachgeborenen“) refuse, refuse entire bits of me, give me a … Weiterlesen

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Ansichtssache: Das neueste des neuen Alten

Neulich – und das ist ja schon das schönste der eröffnenden Worte für das Neueste vom alten Tage – war ich bei einem Konzert mit Uraufführung eines Werks eines Komponisten, der, Jahrgang 1992, locker mein Sohn sein könnte. In der … Weiterlesen

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auch ein NOBODADDYs kind

man sieht mich, wie ich das boot lenke: fümfjährger, der den außenbordmotor in den see tüncht, das „heilignüchterne wasser“.                     mein freund kömmbt aus berlin, weiß vom hölderen linnen, welches, und … Weiterlesen

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wie die lilien

1: as/zt

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was bleibt –? ;!

Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade … Weiterlesen

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9.11.kiel

neunzehn.november achtunddreißig kiel ecke goethe.humboldt.straße während ich lief im rund, floh mich, kam ich in julien täglich zweimal vorbei während ich schwieg, hörte ich einen psalm und begann zu sprechen als ein meister aus deutschland sieben zähren des januars auf … Weiterlesen

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