„… ein Sprachscharnier zwischen Traum und Welt“ – Klavki 39

Thirsty? N[e]in[e] – und Jaja! Am 4. Oktober 2011 hätte der Kieler Dichter Klavki seinen 39. Geburtstag gefeiert. Hier eine Hommage an den Dichter, einen Teil seines Vermächtnisses, sprachend wie sprechend, aus anderen Mündern mensch.


(Foto: Frank Peter)

Ein wirres Konvolut, ein Epitaph, das wie bei Klavki immer auch Prolog des Epilogs ist. Prolegomena in Einzahl der Worte, der Bilder, der Sprache.

Ein Flirren, „ein Sprachscharnier zwischen Traum und Welt“, zwischen Klavki und seinen Wiedergängern, den Zwischentönen des Weiterdichtens im Sinne und Sinnen und Sinnlichen dessen, der am 4. April 2009 starb. So „geben wir das Verstummen weiter“ …

… in Originaltexten von Klavki, gesprochen von Freunden und Fans:

… in Texten über, mit, durch und an Klavki geschrieben und gesprochen:

Weiteres von und zu Klavki: www.klavki.de.

5 Kommentare zu „… ein Sprachscharnier zwischen Traum und Welt“ – Klavki 39

  1. Christiane sagt:

    Unter diesem Link werden auch ein paar Worte dazu verloren. 🙂

  2. Pingback: jahr 4 | schwungkunst.blog

  3. Tante Inge sagt:

    Schlimm ist nicht der Tod.
    Schlimm ist auch nicht, daß er immer zur Unzeit kommt –
    »Hach, das paßt mir aber grad gar nicht!« –
    Er kommt gewiß – gewisser selbst als vielen das Amen!
    Schlimm ist noch nicht einmal, das Sterben anderer erleben zu müssen.
    [ögyr, du weißt, auf wen ich anspiele, es sind mindestens 4, die so geholt wurden]

    Schlimm ist zu erfahren, wann er kommen wird.
    Die Erkenntnis, allzu plötzlich, daß ich ZU SPÄT dran bin.
    Aus das süße Leben des Prokrastinatoren!
    Der Gast kommt, und der Tisch ist nicht gerichtet.

    Und es ist ZU SPÄT. Es ist immer zu spät für die Letzten Dinge.

    Sei bereit also! Immer bereit …

    • Ingeborg Loll sagt:

      Diese ironische Art mit dem Thema “Sterben” umzugehen setzt voraus, daß das Sichvorstellen/Erfahren zuerst in Bereichen stattgefunden hat, wo es sehr nahe erlebt wird – sei es real, sei es innerlich. Ironie kann stattfinden, wenn da viel abgelaufen ist – und die gewonnene innere Ruhe die scheinbare Leichtigkeit des ironischen Sprechens/Schreibens erlaubt, ohne daß da irgendeine Hohlheit, ein Sichverbiegen spürbar wird.

  4. Pingback: „this is a recording“ | schwungkunst.blog

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