Archiv der Kategorie: glücksspiel

wir sind blau

sind wir blau und haben solche flecken, grünen wir einander längst schon grinsend? wir sind zugleich die rötesten der zecken, an jedem ende immer neu beginnend. uns ist das morgengrau die blaue stunde, wir sind uns beiden auf- wie untergang. … Weiterlesen

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schulgetüddelütt

so gehst du los, denn die erwachs’nen sagen, dass jetzt und hier der ernst des leb’s beginne. doch jenem send’ ich alter auch nur fragen, denn and’res gilt’s aus solchem zu gewinnen: dass du die fröhlichkeiten nicht verlierst, das wünsch’ … Weiterlesen

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flugbegleitung 2.0

denn du begleitest meinen flug noch immer, bist meinem fern’n geflügel auch pilot. du kennst wie ich selbst unseres gewimmer, weißt, wie wir singen uns einander: lob ist es den samisdaten, aufbegehren, ein gegenan der zeit und politik. wir werden … Weiterlesen

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zuckerfee(d)

zum zuckerfest so süß getanzt bist du, und ich dir eifernd nach. der zucker, wie in vers gestanzt, wird nach(t)getanzt schon in den schlaf. wir brechen auf das fasten, schlachten heut nacht’ ein jedes süßgetränk. denn wohin wir uns reisten, … Weiterlesen

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die ferne und der nahe

drahtlos über ferne, sogar mit bild, dass ich dich dort noch anschau’n kann. und sagte: worte kennen keine ferne, weil sie von liebe sprechen. nicht anders sind die jahre, vergangenheit und zukunft, das jeweils ferne nah betrachtet durch den augenblick, … Weiterlesen

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lange schwere krankheit poesie

nach langer schwerer krankheit jüngst verstorben, wird’s auch von mir, dem dichter, einstmals heißen. nur niemand weiß dann, wessen ich verdorben, zur lebezeit war anverwandt dem scheißen auf alles, was nicht niet- und wörterfest, in das elysium schon eingezogen als … Weiterlesen

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die blüten auf die kleider malen

die blüten malst du auf die grauen kleider, die weiber werden schöner, doch noch nicht so schön wie du und auch dein hungerleider im hemd, zu eng, zu weit für das gedicht. denn blüten muss man blühen, nicht nur sagen, … Weiterlesen

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so kommt die kunst herein …

so kommt die kunst herein, unerwartet, gast, schüchtern, aber schlaumeiernd auf den stab gereimt. als noch mein bart als pinsel malereite deinen mund. es war noch, als die frauen kamen nach mir einge(g)erbt. (für julija) („Vier Stunden von Elbe 1“, … Weiterlesen

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rear window

im glas des fensters rechts der balkon / auf den nie einer tritt, keine blätter gesehen / außer in die sonnenbrille blinzelnd; links: / wie du blühst, stille frucht / leib. das brot ist voll / kornknirscht am morgen, frisch … Weiterlesen

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bis morgen häuslich

bis nachher, morgen, sind noch viele träume bereit und in der playlist, im luftschloss stehen leer die räume, doch sagen noch nicht, welcher’s ist: ist’s dies’ kabuff, die windzerschrägte kate, die längst von mir befreite zelle, das haus, in dem … Weiterlesen

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