träume

ich träume im
möglichkeitssinn,
nicht realistisch, aber
was möglich wäre,

müssen wir erst träumen:
um deine hand dich bitten,
meine gereicht so offen
im traum dir hin.

ich träum’ dich an,
dich umarmend,
dich schützend davor,
dass du sie zurückweist.

vielleicht musst du das –
im schutz vor schwärmern.
doch mein ansinn’n schreib’ ich
in deine welt.

ich träume, was
wir seien könnten:
ganz brav und bürgerlich.
ich träum’ vom nicht

un-, aber kaum möglichen.
so ist das mit den träumen,
sie träumen ganz real
die utopie, die träum’ ich weiter.

(180508 – tag der befreiung)

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