Archiv des Autors: oegyr

ich höre

„Es gibt ein Mädchen, dem möchte ich die Angst für alle Zeit wegstreicheln.“ (Klavki: „Der Wolkenhändler“) ich höre mich greinen an der seite der frauen, die in meinem leben sind, die mich verstehen, wenn ich weine und klage. denn ich … Weiterlesen

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kein grab (nirgends)

da ist kein grab, so auch kein steh’n an seinem rand. die stoll’n der läufer, gegraben in den roten sand der aschenbahn: sie komm’n nicht aus den löchern, nur in brand, weil kein grab ist ihrem lauf verloren, noch verwandt. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter ... und der titan nickte, 1 minute to the next whisky bar, anderland | Hinterlasse einen Kommentar

fünf faden tief | elegie

(„full fathom five“, shakespeare: „the tempest“) in den untergrund des meeres, untern grund schauen wir wie hans im unglück ins blauen vom himmelnaseweißen ins tief vergrab’ne blau, getarnt wie die flunder im sand, bis wir von planck.ton besiedelte sind. anbetende … Weiterlesen

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Aulike / Schwarck / Meyer lesen „Vom Warten“

Mitschnitt der Lesung am 6.6.2017 im Café Godot, Kiel: Teil 1: Texte von ögyr: die ballade von der haltbaren backpflaume (37:20) warten (39:35) ergrünende förde (40:30) der sommer (41:50) hände in den taschen (43:10) Weiterer Link: Deutschlandfunk Kultur: Über das … Weiterlesen

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der sommer

„das ist der sommer, dachte“ er, das ist er, „der sommer“. den zu übersommern für die winter es gilt und die witwer des lebens: also den sommer. denn wie schien der? aus rotem, so dornig und krone natürlich, das kreuz … Weiterlesen

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stairs & stripes

stufen | streifen schatten | schlichten stangen | stützen schreiben | schriften stillen | stimmen schlüpfen | schlafen (170527)

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turm #1

stand ich oder saß ich an ihm, träumte von dem turm, an schlafend halbem grund und halber höhe, der ich ganze räumte ein, auf dass das recken sei verschwund? mir schien’s als wette auf den letzten schlag des blitzes im … Weiterlesen

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warten

worauf ich warte, sendet arte natürlich nicht, doch find’t sich manches in der mediathek. bewegungslos ist nicht dein schoß, du schön’, auf die errötend ich zwischen da- und dermals warte. und zuckt auch noch mein steifer stift mit ord’ntlich tinte … Weiterlesen

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keine(r) da

keine da, keiner war, nur ich, der mir glich. jede liebt, jeder lebt, doch ich nicht „not for me“ nur noch ich, der liebte, blieb allein und schrieb, was ich sagte wie beklagte, was mir schien, wie einst in wien … Weiterlesen

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die vögel 1

16.4., 19:31: von der Pohnsdorfer Stauung: Trockenes Wetter, nette Leute. Viele gut zu sehende Krick- und Schnatterenten, natürlich Stock- u. Reiherenten, Grau- und Kanadagänse, paar Graureiher, etliche Silberreiher (die immer weniger scheu sind anscheinend). Ein Schwarm Bekassinen, Kiebitze und die … Weiterlesen

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