Archiv des Autors: oegyr

So, 16.02.2020, 21:35

Nach achteinhalb Monaten bin ich erstmals wieder abends los, um für KN zu berichten. Ich habe Lampenfieber. Und ich habe wie ehedem, vor zehn Jahren, das Bedürfnis, mit Kunst auf Kunst zu reagieren. Ich versuche, das so abstrakt und so … Weiterlesen

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Sa, 15.02.2020, 22:30

Abends auf dem Nachhauseweg von einem guten Essen fühle ich mich angenehm müde (gesättigt). Aber bei der temporären Abwesenheit von Sucht auch verharrend in geübten Fühl-, Denk- und Schreibgesten. Ich gehe an Schaufenstern vorbei und mache Fotos – als Material. … Weiterlesen

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Fr, 14.02.2020, 21:15

#waitingroom. Ich dekliniere die Paradigmen durch, auch das des Wartens. Warten, dass sich etwas ändert, warten, dass die Gefahr vorüber geht, dass das Glück eintrifft usw. Warten ist passiv, ich versuche darin aber aktiv zu werden, indem ich, wie in … Weiterlesen

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Do, 13.02.2020, 22:18

„In drei Fontänen geht mein Rinnsal auf die Reise.“ Der Satz fiel mir ein, ich wusste seine Bedeutung nicht, aber er klang gut, also steht er jetzt hier. Er passt zu dem in letzter Zeit etwas nebulös gewordenen Begriff Sehnsucht. … Weiterlesen

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Mi, 12.02.2020, 19:47

Vormittags im Wartezimmer, das kurz vor der Mittagspause leer ist. Nur der Wind draußen, der sich am auf Kipp stehenden Oberlicht bricht, und das stoische Surren des Kühlaggregats im Wasserspender. Leere Räume, zumal in Gelbtönen, erzeugen mir ein leichtes Gefühl … Weiterlesen

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Di, 11.02.2020, 21:17

Ein Echo vom Montag hallt nach: In der Therapiegruppe fragten wir uns, woher Sucht eigentlich komme. Ich antwortete: aus einem Mangel, genauer: aus dem Empfinden eines Mangels, aus einer Bedürftigkeit. Darauf redeten wir darüber, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse derart seien, … Weiterlesen

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Mo, 10.02.2020, 22:05

SIE schlug gestern Abend vor, wir könnten uns auf Facebook schreiben, per Kommentar-Threads. Das ist eine Idee, die mich augenblicklich anfixte – und ich kommentierte auch gleich. Ich denke den Montag lang darüber nach – projekt-skizziere daran. Aber sofort treten … Weiterlesen

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So, 09.02.2020, 09:07

Heute morgen beim Aufwachen dachte ich, dass es etwas der Leser*in gegenüber Unhöfliches und Selbstsüchtiges, Egomanes hätte, wenn di.gi.ariums-Einträge mit dem Wort „Ich“ begännen. Deshalb lautet dieser erste Satz von heute nicht wie zuerst gedacht: Ich dachte beim Aufwachen heute … Weiterlesen

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Sa, 08.02.2020, 22:32

„Am Licht bleiben!“ muss heute mit Rufzeichen geschrieben werden, als Aufforderung, Selbstermahnung. Denn viel Dunkel lockt, zumindest Dämmriges. Die alten sehnsüchtigen Gefühle, die Selbstrührung, Lacrimosa (oder auch „Lacrimosern“ – als Wortspiel in hübsch ((oder auch „hybsch“)) geposeter Selbstironie). Es wäre … Weiterlesen

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Fr, 07.02.2020, 22:01

Für die Arbeit eingegraben ins Schneckenhaus. Dahinein dringt nur etwas über TV und das Netz. Ich versuche, die Struktur zu halten, zwinge mich sehr mühsam zur Disziplin. In der Therapie hieß es mal, man müsse sich entwickeln von einem „Ich … Weiterlesen

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